
Messung & Reichweite
Teil von Zielseiten für Audio-Werbung
Eine leicht merkbare Zieladresse für Audio-Werbung wählen
So prüfen Sie Wortlaut, Schreibweise und Weiterleitung einer gesprochenen Zieladresse für Audio-Werbung.
Für einen gesprochenen Audio-Aufruf sollte sich die Adresse eindeutig verstehen und eingeben lassen. Wählen Sie eine bekannte Domain und einen kurzen, zum Angebot passenden Pfad mit lesbaren Wörtern statt einer langen ID-Nummer. Die Adresse muss außerdem zum vorgesehenen Angebot führen.
Den Wortlaut hörbar prüfen
Vermeiden Sie lange Zeichenfolgen, unklare Zahlen und Wörter mit mehreren naheliegenden Schreibweisen. Ein Beispiel für einen lesbaren Pfad ist [example.com](https://example.com/wiki/Aviation): Er besteht aus Wörtern statt einer langen ID-Nummer. Prüfen Sie bei der Audiofassung zusätzlich, ob Domain und Pfad klar auseinanderzuhalten sind.
Hören Sie die fertige Aufnahme, ohne die geschriebene Adresse anzusehen, und lassen Sie den Wortlaut notieren. Prüfen Sie dabei ähnlich klingende Wörter, Umlaute und die Trennung zwischen Domain und Pfad. Wenn mehrere Schreibweisen naheliegen, legen Sie fest, welche zur richtigen Seite führen sollen.
Schritte zur Auswahl einer leicht merkbaren Zieladresse für Audio-Werbung
- Kurzen, lesbaren Pfad wählenVermeiden Sie lange IDs und unklare Zahlen. Nutzen Sie statt dessen klare Wörter wie in `https://example.com/wiki/Aviation\`.
- Wortlaut hörbar prüfenHören Sie die gesprochene Adresse ohne Textansicht und lassen Sie sie notieren. Achten Sie auf ähnliche Klangwörter, Umlaute und Trennung zwischen Domain und Pfad.
- Schreibweisen festlegenBei mehrdeutigen Wörtern (z. B. „Schaum“ vs. „Schau“) definieren Sie die korrekte Schreibweise, die zur richtigen Seite führt.
- Weiterleitung konfigurierenFür dauerhafte Änderungen: HTTP-Statuscode 301 (permanente Weiterleitung). Für vorübergehend: 302 (temporäre Weiterleitung).
- Technische Prüfung durchführenStellen Sie sicher, dass die gesprochene Adresse und alle Schreibvarianten die gewünschte Endseite erreichen.
Das Ziel hinter der Kurzadresse festlegen
Der kurze Pfad kann direkt zur Angebotsseite führen oder dorthin weiterleiten. Halten Sie die beabsichtigte Endseite und die Zuständigkeit für spätere Änderungen fest. Auch nach Ablauf einer befristeten Aktion sollte die Adresse ein sinnvolles Ziel erreichen.
Soll der Wechsel dauerhaft sein, passt eine permanente Weiterleitung mit HTTP-Statuscode 301; für einen vorübergehenden Wechsel eine temporäre Weiterleitung mit Statuscode 302. Bei Google Search ist die 301 ein Signal, dass das Weiterleitungsziel kanonisch sein soll; die 302 gibt dieses Signal nicht. Googlebot folgt beiden Weiterleitungen.
Serverseitige Weiterleitungen lassen sich über Server-Konfigurationsdateien wie .htaccess bei Apache oder über Weiterleitungs-Header in serverseitigen Skripten wie PHP einrichten. Prüfen Sie anschließend, ob die gesprochene Adresse und alle festgelegten Schreibvarianten bei der beabsichtigten Endseite ankommen.
Ein anklickbares Begleitelement kann Kampagnenparameter enthalten; wer nur die gesprochene Adresse eintippt, übernimmt diese nicht automatisch. Halten Sie den Hörpfad deshalb getrennt vom Klickpfad.
Geben Sie die Adresse erst frei, wenn der gehörte Wortlaut notiert werden kann und die Endseite stimmt. So prüfen Sie die Verständlichkeit und das technische Ziel gemeinsam.
Vergleich: Permanente vs. temporäre Weiterleitung
- Zweck
- Dauerhafte Umleitung der Zieladresse
- HTTP-Statuscode
- 301
- Google Search-Signal
- Das Ziel ist kanonisch – Google übernimmt es als neue Hauptadresse.
- Anwendungsfall
- Langfristige Änderung des Angebots oder Domain-Wechsel.
- Zweck
- Vorübergehende Umleitung
- HTTP-Statuscode
- 302
- Google Search-Signal
- Kein Kanonizitätssignal – das alte Ziel bleibt im Index.
- Anwendungsfall
- Kurzfristige Kampagnen, Aktionen oder Testphasen.


