Platzierung & Ausspielung

Teil von Audio-Platzierungen und Ausspielung

Pre-Roll, Mid-Roll und Post-Roll vergleichen

Pre-Roll, Mid-Roll und Post-Roll unterscheiden sich durch ihre Stelle im Audioinhalt. Für die Auswahl zählen der geplante Hörmoment, die Unterbrechung des Programms …

Pre-Roll steht vor der Folge, Mid-Roll im Hauptteil und Post-Roll am Ende. Pre-Roll bietet frühe Reichweite, Mid-Roll den aufmerksamkeitsstärksten Hörmoment, Post-Roll erreicht eher besonders engagierte Hörende – mit höherem Risiko, übersprungen zu werden. Keine Position garantiert, dass die Werbung gehört oder erinnert wird.

Die drei Positionen im Kontext prüfen

Pre-Roll läuft am oder kurz nach dem Anfang, vor oder direkt nach dem Intro. Der Slot bietet frühe Reichweite vor möglichen Abbrüchen; die Aufmerksamkeit ist gut, aber noch nicht am Höhepunkt. Er passt, wenn frühe Reichweite wichtiger ist als maximale Aufmerksamkeit.

Mid-Roll liegt im Hauptteil und wird oft an einer natürlichen Pause oder einem Themenwechsel platziert. Acast nennt Folgen ab 10 Minuten als typischen Rahmen und beschreibt Mid-Rolls als aufmerksamkeitsstärksten Slot, bei dem Hörende weniger zum Überspringen neigen. Host-gelesene Sponsorings liegen laut Acast fast immer hier.

Post-Roll folgt auf das Ende der Folge. Dieser Slot erreicht eher die engagiertesten Hörenden, hat aber ein hohes Risiko, übersprungen oder nicht mehr angehört zu werden. Er passt, wenn die Ansprache am Ende sinnvoll ist und dieses Risiko akzeptabel bleibt.

Gleiche Kennzahlen verlangen

Branchenweit sind Mid-Rolls meist am teuersten und Post-Rolls am günstigsten; Acast bepreist alle drei Positionen gleich. Podigee beschreibt Post-Rolls ebenfalls als günstiger.

Frage / Warum sie zählt

Welche Folgen tragen den Spot?
Die Position allein beschreibt das Umfeld nicht
Wird ein Slot immer gefüllt?
Vorgesehene Plätze können unbespielt bleiben
Welche Version lief wann?
Änderungen beeinflussen die Vergleichbarkeit

Bei Spotify umfasst die Standard-Strategie Pre-, Mid- und Post-Rolls, Moderate umfasst Pre- und Post-Rolls und Minimal ausschließlich Pre-Rolls. Mit Custom lassen sich Positionstypen und Abstände zwischen Mid-Rolls festlegen. Wegen der Werbenachfrage wird nicht jeder Person in jedem Break eine Anzeige ausgespielt.

Mit dem Kommunikationsziel abschließen

Wenn frühe Reichweite vor möglichen Abbrüchen im Vordergrund steht, spricht mehr für Pre-Roll. Wenn Aufmerksamkeit zählt und sich im Hauptteil eine natürliche Pause anbietet, ist Mid-Roll naheliegend. Post-Roll passt, wenn die Ansprache am Ende der Folge funktioniert und das höhere Überspringrisiko in Kauf genommen wird.

Hören Sie vor der Buchung eine aktuelle Folge. Prüfen Sie, wo der Werbeplatz liegt, ob der Übergang natürlich wirkt und wie viele Spots im Block erscheinen können. Ein Mid-Roll mitten in einer Antwort kann Inhalt und Werbung schwächen.

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