Frequenz bei dynamischer Ausspielung beobachten: Spotify-Cap gilt je Ad Set: Standard höchstens 5 Impressions pro Person und Tag.; Spotify-Cap optional: täglich 1–5, wöchentlich 1–35, monatlich 1–50.; Spotify-Bericht auf Ad-Set-Ebene öffnen: See overview, Tab Report.
Bild: Audiowerbung

Budgets & Frequenz

Teil von Audio-Frequenz und Reichweite

Frequenz bei dynamischer Ausspielung beobachten

Welche Kennzahlen und Cap-Einstellungen bei dynamischer Audio-Ausspielung zählen und wie Sie zunehmende Wiederholung im Kampagnenverlauf erkennen.

Prüfen Sie den verfügbaren Bericht bei jeder Aktualisierung während der Laufzeit und zum Abschluss. Vergleichen Sie dabei dieselben Berichtszeiträume und beobachten Sie Impressions, Reach und Frequency. Ein eingestellter Frequency Cap ersetzt die Prüfung der tatsächlichen Auslieferung nicht.

Den Geltungsbereich vor dem Start klären

Halten Sie fest, in welchen Shows oder Streams, Werbestellen und Zeiträumen die Anzeige erscheinen kann. Klären Sie, ob eine Frequenzbegrenzung je Anzeige, Ad Set, Kampagne oder Anbieter gilt, welcher Zeitraum und welche Kennung für die Zählung verwendet werden und ob Kontakte über Geräte oder Apps hinweg zugeordnet werden.

Bei Spotify gilt der Cap auf Ebene des Ad Sets: Anzeigen innerhalb eines Sets werden gemeinsam gezählt. Standardmässig erhält jede Person höchstens fünf Impressions pro Tag; benutzerdefiniert sind täglich 1 bis 5, wöchentlich 1 bis 35 oder monatlich 1 bis 50 Impressions möglich. Auch ohne benutzerdefinierten Cap gilt der Standardwert von höchstens fünf Impressions pro Tag.

Spotify weist darauf hin, dass ein niedriger täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Cap die Budgetauslieferung erschweren kann. Aus dem Ad-Set-Cap lässt sich keine Begrenzung für parallel gebuchte Hoster oder andere Plattformen ableiten.

Frequency Cap bei Spotify: Standard und benutzerdefinierte Grenzen

  • ZählungsebeneAd Set (Anzeigen im Set werden gemeinsam gezählt)
  • Standard ohne benutzerdefinierten Caphöchstens 5 Impressions pro Person und Tag
  • Benutzerdefiniert: täglich1 bis 5 Impressions
  • Benutzerdefiniert: wöchentlich1 bis 35 Impressions
  • Benutzerdefiniert: monatlich1 bis 50 Impressions

Den Verlauf auf gleicher Basis prüfen

Angabe / Prüffrage

Kontakte
Was wurde als ausgeliefert gezählt?
Kumulierte Reichweite
Wurde über alle bisherigen Abschnitte gemeinsam dedupliziert?
Durchschnittliche Frequenz
Beruht sie auf denselben Kontakten und Erreichten?
Kontaktverteilung
Wie viele erreichte Einheiten hatten einen, zwei oder mehr Kontakte?
Geplante und tatsächliche Auslieferung
Welche Abweichungen kann der Anbieter ausweisen?

Bei Spotify öffnen Sie den Bericht auf Ad-Set-Ebene: Fahren Sie über den Namen des Ad Sets, wählen Sie „See overview“ und dann den Tab „Report“. Der Bericht weist unter anderem Impressions als Zahl der ausgelieferten Anzeigen, Reach als Zahl der eindeutigen Personen, die Anzeigen gehört haben, und Frequency als durchschnittliche Zahl der Kontakte je Person aus.

In der Beta der aktualisierten Kampagnenstruktur ist Reporting nur auf Ad-Set-Ebene verfügbar, nicht auf Kampagnen- oder Anzeigenebene. Der beschriebene Bericht nennt die durchschnittliche Frequency, aber keine Aufteilung nach der Zahl der Kontakte je erreichter Person.

Steigen die Impressions, während die Reach nur wenige neue Einheiten hinzugewinnt, entfällt ein grösserer Anteil der zusätzlichen Kontakte auf Wiederholung. Bewerten Sie diese Entwicklung im Verhältnis zum Kampagnenziel und prüfen Sie Inventar, verbleibende Laufzeit und Cap, bevor Sie die Buchung ändern.

So rufen Sie den Frequency-Bericht auf Ad-Set-Ebene auf

  1. Mit dem Mauszeiger über den Namen des Ad Sets fahren
  2. „See overview“ auswählen
  3. Tab „Report“ öffnen
  4. Im Bericht Impressions, Reach und Frequency ablesen

Prüffragen bei jeder Berichtsaktualisierung

  • KontakteWas wurde als ausgeliefert gezählt?
  • Kumulierte ReichweiteWurde über alle bisherigen Abschnitte gemeinsam dedupliziert?
  • Durchschnittliche FrequenzBeruht sie auf denselben Kontakten und Erreichten?
  • KontaktverteilungWie viele erreichte Einheiten hatten einen, zwei oder mehr Kontakte?
  • Geplante und tatsächliche AuslieferungWelche Abweichungen kann der Anbieter ausweisen?
  • Immer identische Berichtsfelder und Berichtszeiträume vergleichen

Podcast-Auslieferung richtig lesen

Bei offenen Podcasts kann eine dynamisch eingefügte Anzeige zum Zeitpunkt des Dateiabrufs ausgewählt werden. Die IAB Tech Lab Podcast Technical Measurement Guidelines v2.3 behandeln die Messung heruntergeladener Medien und der darin enthaltenen Anzeigen.

Ein Download, eine als ausgeliefert gezählte Anzeige und eine bestätigte Wiedergabe sind unterschiedliche Messgrössen. Eine clientseitig bestätigte Wiedergabe ist eine eigene Kennzahl; in vielen Podcast-Apps ist dafür kein Signal verfügbar.

Klären Sie, welches Ereignis der Frequenzbericht zählt und wie wiederholte Abrufe sowie technische Kennungen behandelt werden. Spotify definiert Reach als Zahl eindeutiger Personen innerhalb des Ad Sets; eine geräte- oder appübergreifende Zuordnungsregel ist damit nicht benannt.

Änderungen nachvollziehbar festhalten

Wenn Impressions zunehmen, die Reach aber kaum wächst und die durchschnittliche Frequency steigt, prüfen Sie zuerst den Geltungsbereich des Caps und das noch verfügbare Inventar. Wenn zusätzliche Reichweite benötigt wird, kommen weiteres geeignetes Inventar oder eine andere Laufzeit infrage; wenn die Wiederholung zu hoch ist, kann eine angepasste Begrenzung geprüft werden.

Berücksichtigen Sie bei einer Cap-Anpassung, dass ein niedriger Cap die Budgetauslieferung erschweren kann. Halten Sie Zeitpunkt und Umfang jeder Änderung fest und vergleichen Sie anschliessend dieselben Berichtsfelder und Berichtszeiträume.

Der Abschlussbericht sollte die eingestellte Regel, Änderungen während der Laufzeit und die beobachtete Kontaktverteilung enthalten. Wenn nur ein Durchschnitt verfügbar ist, benennen Sie die fehlende Verteilung.

Entscheidungsweg bei steigenden Impressions und stagnierendem Reach

  1. Geltungsbereich des Caps prüfen (Anzeige, Ad Set, Kampagne, Anbieter)
  2. Noch verfügbares Inventar und verbleibende Laufzeit prüfen
  3. Wenn Reichweite fehltweiteres geeignetes Inventar oder andere Laufzeit erwägen
  4. Wenn die Wiederholung zu hoch istangepasste Begrenzung prüfen – ein niedriger Cap kann die Budgetauslieferung erschweren
  5. Zeitpunkt und Umfang der Änderung dokumentieren und danach dieselben Berichtsfelder und Zeiträume vergleichen

Mehr aus Budgets & Frequenz